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Perspektiven unserer Gemeinde

.... Thesen des Presbyteriums, vorgelegt zur Diskussion auf der Häupterversammlungam 23.Sep.2008

 

Mit einer Gemeindegliederbefragung wandte sich das Presbyterium der Französisch-Reformierten Gemeinde in Potsdam für alle sichtbar an ihre Mitglieder und Freunde. Eine Bitte darin war, sich Gedanken über die Perspektiven für die Gemeinde zu machen. Die Antworten des Fragebogens werden nun im Gemeindebrief vorgestellt. Auch übergemeindlich - z.B. im Reformierten Kirchenkreis – haben sich Presbyter und die Mitglieder der Kreissynode ausgetauscht, um Erfahrungen zu teilen und zu ergründen, wie wir am besten für die Zukunft gerüstet sind.

Ziel unserer Gemeinde sollte es weiterhin sein, Veränderungen aus der Fülle heraus zu gestalten. Und wir haben allen Grund zur Hoffnung, dass uns dies gelingen wird – mit Gottes Hilfe.

Die folgenden Thesen sollen Anregungen geben, langfristige Schwerpunkte für unsere Gemeinde zu setzen:

These: Um für die Zukunft gerüstet zu sein, muss unsere Gemeinde wachsen, - nicht nur in der Zahl unserer Gemeindemitglieder, sondern auch in unserer Organisation, in unseren Möglichkeiten zu ehrenamtlicher Mitarbeit und in der Erschließung möglichen Engagements. Und nicht zuletzt: wachsen im Geiste Gottes.

Was folgt daraus? Unsere Gemeinde ist auf:

- eine gute Öffentlichkeitsarbeit (Arbeit nach außen),

- eine gute Gemeindestruktur sowie

- gut ausgebildete und engagierte Mitglieder angewiesen (Arbeit nach innen).

Unser Reden und Tun geschieht dabei im Wissen um eine gemeinsame geistliche Heimat in Gott und in Respekt gegenüber der/dem Nächsten. Das Engagement einer/s jeden ist gleich viel Wert, wird es entsprechend den zeitlichen, praktischen, geistlichen oder geistigen Fähigkeiten erbracht.

These: Kirche und Gemeinde erreicht die Menschen auf sehr unterschiedlichem Wege.

Was folgt daraus? Wir sollten unsere erfolgreichen Wege der Öffentlichkeitsarbeit gleichermaßen achten und gleichberechtigt ausbauen, sei es die Offene Kirche, der Eine-Welt-Laden , der Internetauftritt, die persönliche Empfehlung an Außenstehende oder die Einladung in die eigene Familie hinein.

These: Die Pastorin/der Pastor hat in der Gemeinde nicht delegierbare Aufgaben. Zu diesen nicht übertragbaren Aufgaben gehören nach französisch-reformiertem Verständnis übrigens nicht Gottesdienst und Seelsorge, sondern Gemeindeleitung und Wahrnehmung der theologischen Verantwortung. Soweit die Pastorin/der Pastor die einzige Person ist, die sich als Hauptamtlicher engagiert, kommt noch die Aufgabe der Gemeindeorganisation hinzu.

Was folgt daraus? Die Stärkung einer wachsenden Gemeinde muss durch Laien vorrangig ansetzen in den Bereichen Gottesdienst und Seelsorge und bei einer zentralen Unterstützung im Bereich Organisation, damit die Gemeinde sich in denjenigen Bereichen emanzipiert, die nicht zwingend von der Pastorin/dem Pastor wahrgenommen werden müssen.

These: Gemeindemitglieder sind eher bereit, einfache, einmalige Aufgaben zu übernehmen, als sich für eine komplexe Sache langfristig zu verpflichten.

Was folgt daraus? Wir brauchen eine Struktur, in der wenige Menschen für eine bestimmte Zeit die Unterstützungsangebote vieler abrufen und zusammenführen. Ein guter Anfang ist beispielhaft die Gemeindegruppe (GG) Geburtstagskarten, aus der sich vielleicht einmal eine GG Mitgliederpflege entwickelt. Eine GG Lektoren übernimmt Teile des Gottesdienstes und koordiniert vielleicht später die inhaltliche Gottesdienstvorbereitung. Unsere ehrenamtlichen Organisten behalten den Überblick über Veranstaltungen in unserer Kirche. Die GG Rechtsfragen entlasten in ihrem Bereich das Presbyterium. Die Gesamtorganisation behalten Hildegard Rugenstein und - das wäre ein Vorschlag unter der Voraussetzung, dass die Gemeinde es bezahlen kann – eine Teilzeitkraft, die Organisation von Grund auf gelernt hat. Die zahlreichen, noch unüberschaubaren Verwaltungsaufgaben, die seit Jahrzehnten zu wenige ehrenamtlich übernommen haben, werden mit Hilfe eines Organisators nach und nach auf verschiedene Gemeindegruppen verteilt.

Dr.Martin Pestke, für Das Presbyterium

 

 

 

  Was heißt reformiert ?

Eberhard Busch

 

  Die Zukunft evangelischer Konfessionen 

Michael Beintker

 

  Bund für wirtschaftliche und ökologische Gerechtigkeit 

Hauptversammlung des Reformierten Weltbundes (jetzt Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen)

 

  Huldrych Zwingli und die Perspektiven für die Kirche im 21. Jahrhundert 

Tilman Hachfeld

 

  Reformiertes Profil in der Gesellschaft 

Walter Schöpsdau

 

  La confession de foi 

Das hugenottische Glaubensbekenntnis

 

  La discipline ecclesiastique 

Die hugenottische Gemeinde- und Kirchenordnung (Kurzfassung  )

 

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 Weil es zeitlose Notwendigkeiten für menschliches Zusammenlaben gibt hat sich unsere Gemeinde der Initiative für ein Neues Potsdamer Toleranzedikt   angeschlossen und eine Art Bekenntnis formuliert .

 

„Ich bin gespannt, wohin das noch führen wird“

Unser Gemeinde-Wiki findet Beachtung - hier in einem ERF-Interview mit Dr.Krister Volkmann

 

Réglements/Gemeindeleitbild

diskutiert auf der Häupterversammlung am 23.Sep.2011 bestätigt vom Presbyterium

 

 

       

 

   

 

 

   

 

Stand: 08. Februar 2017

 

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